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		<title><![CDATA[Facing the Storm - Farynn - Das Herbstland]]></title>
		<link>https://facingthestormchaptertwo.de/</link>
		<description><![CDATA[Facing the Storm - https://facingthestormchaptertwo.de]]></description>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 00:05:23 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Slipping into bad dreams]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=688</link>
			<pubDate>Sun, 23 Feb 2025 12:21:59 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=144">Freyja Winters</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=688</guid>
			<description><![CDATA[Bald würde die Sonne untergehen. <br />
Unangenehm bohrte sich die raue Rinde in die weiche Handfläche der jungen Frau, als sie sich schwer atmend daran abstützte, um nicht gleich umzukippen. Eigentlich war sie nur in den angrenzenden Wald gegangen, um ein wenig den Kopf frei zu bekommen und vielleicht ein paar hübsche Wildblumen zu pflücken, doch ihr Nachmittag ist plötzlich ganz anders verlaufen, als eigentlich gedacht. Bislang hatte sich die junge Frau eigentlich als gar nicht so schreckhaft bezeichnet, doch vielleicht sollte sie diese Überzeugung nach heute noch einmal überdenken. Missmutig starrte sie auf den schlammigen Waldboden und schüttelte verärgert über sich selbst und die ganze Situation den Kopf. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Der Himmel nahm langsam schon eine leicht rosafarbene Verfärbung an - ein Zeichen dafür, dass das Tageslicht anfing schwinden. Sie musste noch ein ganz schönes Stückchen zurücklegen und hatte ehrlich gesagt relativ wenig Interesse daran im Dunkeln noch immer in diesem Waldstück zu sein. Nachdem sie vorhin umgeknickt war, weil sie sich vor einem wegfliegenden Vogel so sehr erschrocken hat, dass sie einen Satz nach hinten gemacht hatte und dabei dummerweise mit dem Fuß in ein kleines Loch getreten war, war sie mittlerweile mehr als bedient. Die Stirn in Falten gelegt stapfte sie nun also schlecht gelaunt durch den Wald und versuchte verbissen den Schmerz in ihrem Fußknöchel zu ignorieren. Sie konnte kaum auftreten und hatte mittlerweile auch das Gefühl, dass der Knöchel auf mindestens das Doppelte seiner normalen Größe angeschwollen war. <br />
<br />
Leise fluchend stützte sie sich also immer wieder an den Baumstämmen ab, an denen sie vorbei kam, um ihren Fuß zu entlasten. Außerdem war der 'Spaziergang' durch ihre Verletzung mittlerweile deutlich anstrengender geworden, sodass ihre Muskeln schon anfingen zu zittern. Völlig entnervt humpelte sie also zum nächsten Baum. In Gedanken malte sie sich schon das Gespräch mit der Tavernenbesitzerin aus, wenn sie ihr morgen mitteilte, dass sie nicht arbeiten konnte. Freyja war zwar jung, aber sicher nicht auf den Kopf gefallen, daher war ihr heute schon klar, dass das ihr Aus in der Schenke bedeuten würde, wenn sie den Fuß morgen noch immer nicht belasten können würde. Vielleicht konnte sie sich ja ein paar schmerzlindernde Kräuter unter die Zunge legen und so den morgigen Tag überstehen, überlegte sie fieberhaft und humpelte weiter. Zwar sahen ihre Pläne ja sowieso vor nicht mehr allzu lange dort zu arbeiten, schließlich wollte die junge Frau mit Leib und Seele nach dem ausgeschriebenen Drachen suchen, doch jedes bisschen Gold, was sie vorher verdienen konnte, war wichtig. Also versuchte sie in Gedanken schon einmal sich auf einen schmerzhaften Tag in der Taverne morgen einzustellen. <br />
<br />
Langsam fingen die Bäume an sich zu lichten und sie konnte die ersten Umrisse der Mauer sehen, die um die Hauptstadt herum erbaut worden war. Wohl wissend, dass das eine ganz schön lange Strecke bis zum Haupttor werden würde, setzte sie sich einen Moment wie ein trotziges Kind hin. Sie lehnte sich an den Baum in ihrem Rücken an, atmete einmal tief durch und überlegte, ob sie einen Blick unter ihre Hose werfen sollte oder ob sie besser weiter so tun sollte, als sei dort keine Verletzung zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bald würde die Sonne untergehen. <br />
Unangenehm bohrte sich die raue Rinde in die weiche Handfläche der jungen Frau, als sie sich schwer atmend daran abstützte, um nicht gleich umzukippen. Eigentlich war sie nur in den angrenzenden Wald gegangen, um ein wenig den Kopf frei zu bekommen und vielleicht ein paar hübsche Wildblumen zu pflücken, doch ihr Nachmittag ist plötzlich ganz anders verlaufen, als eigentlich gedacht. Bislang hatte sich die junge Frau eigentlich als gar nicht so schreckhaft bezeichnet, doch vielleicht sollte sie diese Überzeugung nach heute noch einmal überdenken. Missmutig starrte sie auf den schlammigen Waldboden und schüttelte verärgert über sich selbst und die ganze Situation den Kopf. Sie hatte nicht mehr viel Zeit. Der Himmel nahm langsam schon eine leicht rosafarbene Verfärbung an - ein Zeichen dafür, dass das Tageslicht anfing schwinden. Sie musste noch ein ganz schönes Stückchen zurücklegen und hatte ehrlich gesagt relativ wenig Interesse daran im Dunkeln noch immer in diesem Waldstück zu sein. Nachdem sie vorhin umgeknickt war, weil sie sich vor einem wegfliegenden Vogel so sehr erschrocken hat, dass sie einen Satz nach hinten gemacht hatte und dabei dummerweise mit dem Fuß in ein kleines Loch getreten war, war sie mittlerweile mehr als bedient. Die Stirn in Falten gelegt stapfte sie nun also schlecht gelaunt durch den Wald und versuchte verbissen den Schmerz in ihrem Fußknöchel zu ignorieren. Sie konnte kaum auftreten und hatte mittlerweile auch das Gefühl, dass der Knöchel auf mindestens das Doppelte seiner normalen Größe angeschwollen war. <br />
<br />
Leise fluchend stützte sie sich also immer wieder an den Baumstämmen ab, an denen sie vorbei kam, um ihren Fuß zu entlasten. Außerdem war der 'Spaziergang' durch ihre Verletzung mittlerweile deutlich anstrengender geworden, sodass ihre Muskeln schon anfingen zu zittern. Völlig entnervt humpelte sie also zum nächsten Baum. In Gedanken malte sie sich schon das Gespräch mit der Tavernenbesitzerin aus, wenn sie ihr morgen mitteilte, dass sie nicht arbeiten konnte. Freyja war zwar jung, aber sicher nicht auf den Kopf gefallen, daher war ihr heute schon klar, dass das ihr Aus in der Schenke bedeuten würde, wenn sie den Fuß morgen noch immer nicht belasten können würde. Vielleicht konnte sie sich ja ein paar schmerzlindernde Kräuter unter die Zunge legen und so den morgigen Tag überstehen, überlegte sie fieberhaft und humpelte weiter. Zwar sahen ihre Pläne ja sowieso vor nicht mehr allzu lange dort zu arbeiten, schließlich wollte die junge Frau mit Leib und Seele nach dem ausgeschriebenen Drachen suchen, doch jedes bisschen Gold, was sie vorher verdienen konnte, war wichtig. Also versuchte sie in Gedanken schon einmal sich auf einen schmerzhaften Tag in der Taverne morgen einzustellen. <br />
<br />
Langsam fingen die Bäume an sich zu lichten und sie konnte die ersten Umrisse der Mauer sehen, die um die Hauptstadt herum erbaut worden war. Wohl wissend, dass das eine ganz schön lange Strecke bis zum Haupttor werden würde, setzte sie sich einen Moment wie ein trotziges Kind hin. Sie lehnte sich an den Baum in ihrem Rücken an, atmete einmal tief durch und überlegte, ob sie einen Blick unter ihre Hose werfen sollte oder ob sie besser weiter so tun sollte, als sei dort keine Verletzung zu sehen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[leave our gilded cages]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=665</link>
			<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 11:05:30 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=0">Keane Ó Riaghán</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=665</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">leave our gilded cages</span></span><br />
<span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In the silence of minds</span></span><br />
Freyja Winter & Keane Ò Riaghán | 10.09.1016 | Taverne in Three Rivers</div></div>
<hr>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Three Rivers. Hauptstadt von Farynn und, wenn es Bellport nicht geben würde, wohl eine von Keanes Lieblingsstädten in Farynn. Gut, er war kein weitgereister Mann, der die anderen Länder gesehen hatte, doch richtig wild auf große Reisen zu gehen war er auch nicht. Lieber war es ihm, in Farynn zu bleiben, wo er zuhause war. Die Hauptstadt war aber seines Erachtens schon immer eine Reise wert gewesen und so hatte er vor zwei Tagen beschlossen kurzerhand loszureiten. Das Fürstentum hatte er vertrauensvoll in den Händen seines Bruders gelassen. Im Gegensatz zu Carwen hatte er auch Interesse daran und obendrein war Drystan auch mehr Geschick in allem zuzutrauen als seiner Ehefrau. Eigentlich schade, wie Keane fand, doch andererseits hatte sie sich in den Jahren ihrer Ehe nie wirklich für das geschickte Führen des Fürstentums interessiert, sondern sich wahrscheinlich mehr von der Intrigenvorliebe seines Vaters angeguckt. Schnell schluckte Keane den aufkeimenden Ärger, der beim Gedanken an Rhys auftauchte, wieder herunter und konzentrierte sich lieber auf seine derzeitige Situation. <br />
Einen triftigen Grund für seinen Besuch in Three Rivers gab es tatsächlich nicht – er wollte etwas anderes sehen und war dann dem Impuls nach einer Absprache mit seinem Bruder auch gefolgt. Was der Fürst vergessen hatte, waren die verzweigten Straßen und Gassen, die ebenfalls zu der Hauptstadt gehörten wie der ganze Rest. Neugierig ließ er seinen Blick den Weg entlang schweifen, auf der Suche nach einer Taverne, wo er nun einkehren konnte und vielleicht auch einen Schlafplatz ergattern konnte. <br />
Als er eine gefunden hatte, trat er ein und schaute sich um. Es war keine große und auch nicht blitzsaubere Taverne, doch das störte ihn wenig. Ihm gefiel das rauhe, das unverblümte – es war eine angenehme Abwechslung für ihn. Langsam setzte er sich an den Ausschank und richtete seinen Blick auf die braunhaarige Dame, die dahinter stand. „Seid gegrüßt. Einen Met bitte.“, sagte er dann. Nach einem Schlafplatz würde er dann wohl auch noch fragen müssen.<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">leave our gilded cages</span></span><br />
<span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">In the silence of minds</span></span><br />
Freyja Winter & Keane Ò Riaghán | 10.09.1016 | Taverne in Three Rivers</div></div>
<hr>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Three Rivers. Hauptstadt von Farynn und, wenn es Bellport nicht geben würde, wohl eine von Keanes Lieblingsstädten in Farynn. Gut, er war kein weitgereister Mann, der die anderen Länder gesehen hatte, doch richtig wild auf große Reisen zu gehen war er auch nicht. Lieber war es ihm, in Farynn zu bleiben, wo er zuhause war. Die Hauptstadt war aber seines Erachtens schon immer eine Reise wert gewesen und so hatte er vor zwei Tagen beschlossen kurzerhand loszureiten. Das Fürstentum hatte er vertrauensvoll in den Händen seines Bruders gelassen. Im Gegensatz zu Carwen hatte er auch Interesse daran und obendrein war Drystan auch mehr Geschick in allem zuzutrauen als seiner Ehefrau. Eigentlich schade, wie Keane fand, doch andererseits hatte sie sich in den Jahren ihrer Ehe nie wirklich für das geschickte Führen des Fürstentums interessiert, sondern sich wahrscheinlich mehr von der Intrigenvorliebe seines Vaters angeguckt. Schnell schluckte Keane den aufkeimenden Ärger, der beim Gedanken an Rhys auftauchte, wieder herunter und konzentrierte sich lieber auf seine derzeitige Situation. <br />
Einen triftigen Grund für seinen Besuch in Three Rivers gab es tatsächlich nicht – er wollte etwas anderes sehen und war dann dem Impuls nach einer Absprache mit seinem Bruder auch gefolgt. Was der Fürst vergessen hatte, waren die verzweigten Straßen und Gassen, die ebenfalls zu der Hauptstadt gehörten wie der ganze Rest. Neugierig ließ er seinen Blick den Weg entlang schweifen, auf der Suche nach einer Taverne, wo er nun einkehren konnte und vielleicht auch einen Schlafplatz ergattern konnte. <br />
Als er eine gefunden hatte, trat er ein und schaute sich um. Es war keine große und auch nicht blitzsaubere Taverne, doch das störte ihn wenig. Ihm gefiel das rauhe, das unverblümte – es war eine angenehme Abwechslung für ihn. Langsam setzte er sich an den Ausschank und richtete seinen Blick auf die braunhaarige Dame, die dahinter stand. „Seid gegrüßt. Einen Met bitte.“, sagte er dann. Nach einem Schlafplatz würde er dann wohl auch noch fragen müssen.<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I need Your strength]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=658</link>
			<pubDate>Sun, 12 Jan 2025 15:23:19 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=0">Keane Ó Riaghán</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=658</guid>
			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">I need Your strength</span></span><br />
<span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Cause sometimes I can't bear the weight all on my own</span></span><br />
Ailean Cranstoun & Keane Ò Riaghán | 20.09.1016 | Ceridwens Heiligtum</div></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Für einen Tag zu Herbstbeginn war es Keanes Empfinden nach ausgesprochen warm. Die Sonne schien, es waren kaum Wolken am Himmel und ein paar zwitschernde Vögel waren ebenfalls zu hören. Für Liebhaber eines idyllischen Herbsttages war dies wohl die Erfüllung jeglicher Wunschvorstellung. Das Schnauben seines Pferdes riss den Fürsten von Béalport aus seinen Gedanken und holte ihn zurück in die Realität. Er hatte Ewigkeiten nicht mehr so lange im Sattel gesessen wie nun auf seiner Reise zum Heiligtum. Dies und die Tatsache, dass er auch nicht jünger wurde, machte ihm nun sein Hintern auf sehr unangenehme und äußerst schmerzvolle Art und Weise klar, wodurch sich die letzten Meter zu Pferd so anfühlten wie mehrere Kilometer und seine Laune sich mit jedem weiteren Meter verschlechterte.<br />
Ailean vor ihm schien das Ganze mal so gar nicht zu stören, wofür Keane seinen Freund sehr beneidete. Doch sein Sitzfleisch war als Fürst wohl oder übel eher stuhl- statt sattelerprobt.<br />
<br />
"Alen, ich möchte nicht klingen wie ein Kleinkind.", meinte er schließlich, als er zu dem Priester aufgeschlossen hatte, "aber wie lange bleiben wir noch im Sattel? Wie ist der genaue Plan?" Ja, letztendlich war Keane tatsächlich komplett Schuld an seiner Misere. Nach dem ganzen Chaos nach dem Tod des Fürsten Rhys war Keane fast nicht mehr in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen, weswegen er kurzerhand einen Brief an Alen geschickt hatte mit der Bitte, ihn doch einmal mit in Ceridwens Heiligtum zu nehmen. Keane brauchte Klarheit, Ruhe und auch eine Idee, wie er nun weitermachen sollte und er wusste, dass ihm dies nur die Götter und auch eventuell Alen geben konnten. Dass dies auch allerdings mit recht viel Schmerz einherging, hatte Keane vergessen - oder geflissentlich ignoriert. </div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><div style="text-align: center;" class="mycode_align"><span style="font-size: large;" class="mycode_size"><span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font">I need Your strength</span></span><br />
<span style="font-family: Georgia;" class="mycode_font"><span style="font-size: medium;" class="mycode_size">Cause sometimes I can't bear the weight all on my own</span></span><br />
Ailean Cranstoun & Keane Ò Riaghán | 20.09.1016 | Ceridwens Heiligtum</div></div>
<br />
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Für einen Tag zu Herbstbeginn war es Keanes Empfinden nach ausgesprochen warm. Die Sonne schien, es waren kaum Wolken am Himmel und ein paar zwitschernde Vögel waren ebenfalls zu hören. Für Liebhaber eines idyllischen Herbsttages war dies wohl die Erfüllung jeglicher Wunschvorstellung. Das Schnauben seines Pferdes riss den Fürsten von Béalport aus seinen Gedanken und holte ihn zurück in die Realität. Er hatte Ewigkeiten nicht mehr so lange im Sattel gesessen wie nun auf seiner Reise zum Heiligtum. Dies und die Tatsache, dass er auch nicht jünger wurde, machte ihm nun sein Hintern auf sehr unangenehme und äußerst schmerzvolle Art und Weise klar, wodurch sich die letzten Meter zu Pferd so anfühlten wie mehrere Kilometer und seine Laune sich mit jedem weiteren Meter verschlechterte.<br />
Ailean vor ihm schien das Ganze mal so gar nicht zu stören, wofür Keane seinen Freund sehr beneidete. Doch sein Sitzfleisch war als Fürst wohl oder übel eher stuhl- statt sattelerprobt.<br />
<br />
"Alen, ich möchte nicht klingen wie ein Kleinkind.", meinte er schließlich, als er zu dem Priester aufgeschlossen hatte, "aber wie lange bleiben wir noch im Sattel? Wie ist der genaue Plan?" Ja, letztendlich war Keane tatsächlich komplett Schuld an seiner Misere. Nach dem ganzen Chaos nach dem Tod des Fürsten Rhys war Keane fast nicht mehr in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen, weswegen er kurzerhand einen Brief an Alen geschickt hatte mit der Bitte, ihn doch einmal mit in Ceridwens Heiligtum zu nehmen. Keane brauchte Klarheit, Ruhe und auch eine Idee, wie er nun weitermachen sollte und er wusste, dass ihm dies nur die Götter und auch eventuell Alen geben konnten. Dass dies auch allerdings mit recht viel Schmerz einherging, hatte Keane vergessen - oder geflissentlich ignoriert. </div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[At last comes their answer, through cold and through frost]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=572</link>
			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 17:44:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=22">Muirín Henaghen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=572</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posttemplate1">
<div class="posttemplate1header" style="background: url(HINTERGUND_URL); background-size:100%;background-position:50% 50%;">At last comes their answer<br />
<div style="font-size:18px;">through cold and through frost</div>
</div>
<br />
<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://i.imgur.com/u5rp2T5.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div> Ein geflochtener Korb hing über dem angewinkelten Arm der jungen Frau, während die andere sanft den Stoff ihres Kleides nach rechts und nach links schob, damit sie ja nicht drauf trat. Nachdem ihr zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen war und ihr ihre Gedanken sowieso einen Streich nach dem anderen spielten, nachdem Gareth und sie sich vor ca. einer Woche so nah gekommen waren, hatte sie es am heutigen Sonntag für eine gute Idee erachtet alleine auf den wöchentlich stattfindenden Markt zu gehen. So flanierte sie nun leise summend über den reich belebten Platz und genoss das Treiben um sie herum. Auch wenn Ishcateslieve bei weitem nicht die größte oder reichste Stadt im Herbstland war, so hatte sie doch ihren ganz eigenen Charme. Rings um sie herum waren die Ausläufer des Gebirges zu sehen, überall unbehandelte Felswände und rauer Stein. Und natürlich durch die spitzen Gebirgsketten immerzu der Regen, der aus den aufgeschlitzten Wolkenfetzen floss wie ein stetiger Fluss. Bei weitem nicht jeden Tag, aber doch überwiegend. So auch heute, wenn auch seit dem Morgen nur ein leichter Nieselregen eingesetzt hatte. Was die Herbstländer jedoch nicht davon abhielt wie wild während des Marktes über die Preise zu feilschen. Sie waren dieses Wetter gewohnt. Sie kannten es nicht anders. Wohingegen Gäste, die das erste Mal ins ihr wunderschönes Herbstland reisten, oft mit einem grimmigen Gesichtsausdruck ihre Kutschen verließen, wenn sie feststellten, dass es regnete. <br />
<br />
Voller Dankbarkeit für dieses wundervolle Plätzchen in Arcandas reckte sie die Nase gen Himmel und schloss für einen Moment die Augen. Dass ihr das entnervtes Gemurmel von den Leuten hinter ihr einbrachte, interessierte sie nicht. Sollten die doch um sie herum laufen. <br />
Mit einem Seufzen entspannte sie ihren Nacken wieder und setzte ihren Weg fort. Im Korb fanden sich mittlerweile Gemüsesorten und eine wunderschöne Tasse aus Porzellan wieder, die sie für Ana gekauft hatte. Ihr großer Bruder würde nichts vom Markt bekommen, schätzte er doch wieder die kleinen Schönheiten des Lebens, noch hatte er sich in letzter Zeit eine kleine Aufmerksamkeit verdient, nachdem er immer und immer wieder mit Muirín aneinander geriet wegen einer möglichen Hochzeit. Die Tatsache, dass er und ihr Vater sie unbedingt in dieses gesellschaftliche Korsett drängen wollten, schnürte ihr die Kehle zu. Während sie gedankenverloren über die Straßen schlenderte kam sie auch an der Taverne von Ishcateslieve vorbei. Das The Tipsy Crow war weder ein besonders edles, noch angenemes Etablissement, sodass Muirín stolz von sich behaupten konnte noch nie einen Fuß auf den klebrigen Boden gesetzt zu haben. Doch noch während sie so darüber nachdachte, stolperte ein betagterer Mann mit einem recht ungepflegtem Bart aus der Taverne und schaffte es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen, sodass er und die Rothaarige krachend ineinander landeten. Der Korb flog im hohen Bogen von ihrem Arm, das Porzellan zerschellte auf dem Steinboden in mehrere große Stücke und der Mann verfiel in eine außerordentliche Hasstirade. "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verdammte Dirne, hast du keine Augen im Kopf?!</span>", fluchte er vor sich hin und stieß die Prinzessin ungehalten von sich. <br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posttemplate1">
<div class="posttemplate1header" style="background: url(HINTERGUND_URL); background-size:100%;background-position:50% 50%;">At last comes their answer<br />
<div style="font-size:18px;">through cold and through frost</div>
</div>
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<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://i.imgur.com/u5rp2T5.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div> Ein geflochtener Korb hing über dem angewinkelten Arm der jungen Frau, während die andere sanft den Stoff ihres Kleides nach rechts und nach links schob, damit sie ja nicht drauf trat. Nachdem ihr zu Hause die Decke auf den Kopf gefallen war und ihr ihre Gedanken sowieso einen Streich nach dem anderen spielten, nachdem Gareth und sie sich vor ca. einer Woche so nah gekommen waren, hatte sie es am heutigen Sonntag für eine gute Idee erachtet alleine auf den wöchentlich stattfindenden Markt zu gehen. So flanierte sie nun leise summend über den reich belebten Platz und genoss das Treiben um sie herum. Auch wenn Ishcateslieve bei weitem nicht die größte oder reichste Stadt im Herbstland war, so hatte sie doch ihren ganz eigenen Charme. Rings um sie herum waren die Ausläufer des Gebirges zu sehen, überall unbehandelte Felswände und rauer Stein. Und natürlich durch die spitzen Gebirgsketten immerzu der Regen, der aus den aufgeschlitzten Wolkenfetzen floss wie ein stetiger Fluss. Bei weitem nicht jeden Tag, aber doch überwiegend. So auch heute, wenn auch seit dem Morgen nur ein leichter Nieselregen eingesetzt hatte. Was die Herbstländer jedoch nicht davon abhielt wie wild während des Marktes über die Preise zu feilschen. Sie waren dieses Wetter gewohnt. Sie kannten es nicht anders. Wohingegen Gäste, die das erste Mal ins ihr wunderschönes Herbstland reisten, oft mit einem grimmigen Gesichtsausdruck ihre Kutschen verließen, wenn sie feststellten, dass es regnete. <br />
<br />
Voller Dankbarkeit für dieses wundervolle Plätzchen in Arcandas reckte sie die Nase gen Himmel und schloss für einen Moment die Augen. Dass ihr das entnervtes Gemurmel von den Leuten hinter ihr einbrachte, interessierte sie nicht. Sollten die doch um sie herum laufen. <br />
Mit einem Seufzen entspannte sie ihren Nacken wieder und setzte ihren Weg fort. Im Korb fanden sich mittlerweile Gemüsesorten und eine wunderschöne Tasse aus Porzellan wieder, die sie für Ana gekauft hatte. Ihr großer Bruder würde nichts vom Markt bekommen, schätzte er doch wieder die kleinen Schönheiten des Lebens, noch hatte er sich in letzter Zeit eine kleine Aufmerksamkeit verdient, nachdem er immer und immer wieder mit Muirín aneinander geriet wegen einer möglichen Hochzeit. Die Tatsache, dass er und ihr Vater sie unbedingt in dieses gesellschaftliche Korsett drängen wollten, schnürte ihr die Kehle zu. Während sie gedankenverloren über die Straßen schlenderte kam sie auch an der Taverne von Ishcateslieve vorbei. Das The Tipsy Crow war weder ein besonders edles, noch angenemes Etablissement, sodass Muirín stolz von sich behaupten konnte noch nie einen Fuß auf den klebrigen Boden gesetzt zu haben. Doch noch während sie so darüber nachdachte, stolperte ein betagterer Mann mit einem recht ungepflegtem Bart aus der Taverne und schaffte es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen, sodass er und die Rothaarige krachend ineinander landeten. Der Korb flog im hohen Bogen von ihrem Arm, das Porzellan zerschellte auf dem Steinboden in mehrere große Stücke und der Mann verfiel in eine außerordentliche Hasstirade. "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verdammte Dirne, hast du keine Augen im Kopf?!</span>", fluchte er vor sich hin und stieß die Prinzessin ungehalten von sich. <br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[All the magic we made]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=568</link>
			<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 20:57:44 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=0">Caragh Macnamara</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=568</guid>
			<description><![CDATA[Farynn war ein raues, ungemütliches Land, das galt besonders für die windumtoste Nordspitze Kenmara. Die Vegetation war hier spärlich, doch es gab unweit der Festung einen uralten Nadelwald, der den Elementen zu trotzen schien. Wahrscheinlich war es der Wille der Göttin, der ihn all die Jahre erhalten hat, zumindest wollte Caragh das glauben, wenn sie mal nicht von Zweifeln geplagt wurde. Das beste Mittel gegen Zweifel war immer ein Gespräch mit ihrer liebsten und besten Freundin, der frisch gebackenen Fürstin oder einfach Lia, zwischen ihnen gab es keinerlei Formalitäten. Oft bewunderte sie Lia für ihre unbedarfte Religiosität und ihren unerschütterlichen Glauben an die Große Mutter. Etwas mehr davon könnte sie, die erst vor wenigen Monaten zur Hohepriesterin erwählt wurde, sicher gebrauchen. Die mystische, beinahe anderweltliche Atmosphäre des Waldes an diesem Morgen trug dazu bei, ihre Zweifel ein wenig zu lindern. Der dichte Nebel hing tief zwischen den Bäumen und verschluckte die Fernsicht, sodass die Wipfel der hohen Tannen und Kiefern in einem verschwommenen Grau verschwanden. Der Boden war weich, bedeckt mit feuchtem Moos, Nadeln und heruntergefallenen Zapfen, die das Geräusch der Schritte dämpften. <br />
<br />
Caragh zeigte sich bei diesen Gelegenheiten immer von einer etwas weniger glamourösen Seite als gewohnt. Gegenüber Lia war das auch nicht vonnöten. Sie trug ein schlichtes  grünes Wollkleid und darüber ein langes braunes Cape. Ihre dunklen Haare waren vollständig verborgen von der Kapuze des Capes, die sie mit einem eingenähten Band unter ihrem Kinn zugeschnürt hatte, so dass sie ihren Kopf eng umschloss und mit wohliger Wärme umgab. Ihre Freundin war von eher zarter Konstitution und kränkelte oft, weshalb sie sie oft dazu ermahnte, es ihr gleich zu tun und sich ebenfalls bei ihren längeren Spaziergängen in einen warmen Umhang zu hüllen und auch ihr Haupt nicht unbedeckt zu lassen. <br />
<br />
Der kurze und milde Sommer war in Kenmara bereits vorüber. Es war ein sehr ereignisreicher Sommer, sowohl in Farynn als auch im Rest von Arcandas. Unbestätigte Drachensichtungen, eine Katastrophe nach der anderen im Sommerland und nun auch noch der Krieg zwischen Walleydor und Castandor. Würde der Krieg irgendwann nach Farynn kommen? Caragh würde alles dafür tun, zu verhindern, dass ihr Land ohne Not in die Konflikte anderer Reiche intervenierte und Bündnisse schloss, die nicht im Interesse Farynns waren. Ihr Einfluss war natürlich eher mittelbarer Natur, das musste sie einräumen. Sie hatte das Ohr der Fürstin, diese das ihres Mannes und jener das Ohr des Königs. Zumindest stellte sich das in der Theorie so dar, in der Praxis war es dann doch etwas komplizierter. Sie würde gegenüber ihrer Freundin auch nicht mit der Tür ins Haus fallen sondern sich behutsam an die sensibleren Themen herantasten. Sie erkundigte sich also erst einmal allgemein nach ihrem Befinden und den Herausforderungen ihrer neuen Position.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Hast du dich bereits etwas mehr in den Pflichten einer Fürstin eingefunden? Du weißt ja, dass ich immer für dich da bin, wenn du einen Rat brauchst."</span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Farynn war ein raues, ungemütliches Land, das galt besonders für die windumtoste Nordspitze Kenmara. Die Vegetation war hier spärlich, doch es gab unweit der Festung einen uralten Nadelwald, der den Elementen zu trotzen schien. Wahrscheinlich war es der Wille der Göttin, der ihn all die Jahre erhalten hat, zumindest wollte Caragh das glauben, wenn sie mal nicht von Zweifeln geplagt wurde. Das beste Mittel gegen Zweifel war immer ein Gespräch mit ihrer liebsten und besten Freundin, der frisch gebackenen Fürstin oder einfach Lia, zwischen ihnen gab es keinerlei Formalitäten. Oft bewunderte sie Lia für ihre unbedarfte Religiosität und ihren unerschütterlichen Glauben an die Große Mutter. Etwas mehr davon könnte sie, die erst vor wenigen Monaten zur Hohepriesterin erwählt wurde, sicher gebrauchen. Die mystische, beinahe anderweltliche Atmosphäre des Waldes an diesem Morgen trug dazu bei, ihre Zweifel ein wenig zu lindern. Der dichte Nebel hing tief zwischen den Bäumen und verschluckte die Fernsicht, sodass die Wipfel der hohen Tannen und Kiefern in einem verschwommenen Grau verschwanden. Der Boden war weich, bedeckt mit feuchtem Moos, Nadeln und heruntergefallenen Zapfen, die das Geräusch der Schritte dämpften. <br />
<br />
Caragh zeigte sich bei diesen Gelegenheiten immer von einer etwas weniger glamourösen Seite als gewohnt. Gegenüber Lia war das auch nicht vonnöten. Sie trug ein schlichtes  grünes Wollkleid und darüber ein langes braunes Cape. Ihre dunklen Haare waren vollständig verborgen von der Kapuze des Capes, die sie mit einem eingenähten Band unter ihrem Kinn zugeschnürt hatte, so dass sie ihren Kopf eng umschloss und mit wohliger Wärme umgab. Ihre Freundin war von eher zarter Konstitution und kränkelte oft, weshalb sie sie oft dazu ermahnte, es ihr gleich zu tun und sich ebenfalls bei ihren längeren Spaziergängen in einen warmen Umhang zu hüllen und auch ihr Haupt nicht unbedeckt zu lassen. <br />
<br />
Der kurze und milde Sommer war in Kenmara bereits vorüber. Es war ein sehr ereignisreicher Sommer, sowohl in Farynn als auch im Rest von Arcandas. Unbestätigte Drachensichtungen, eine Katastrophe nach der anderen im Sommerland und nun auch noch der Krieg zwischen Walleydor und Castandor. Würde der Krieg irgendwann nach Farynn kommen? Caragh würde alles dafür tun, zu verhindern, dass ihr Land ohne Not in die Konflikte anderer Reiche intervenierte und Bündnisse schloss, die nicht im Interesse Farynns waren. Ihr Einfluss war natürlich eher mittelbarer Natur, das musste sie einräumen. Sie hatte das Ohr der Fürstin, diese das ihres Mannes und jener das Ohr des Königs. Zumindest stellte sich das in der Theorie so dar, in der Praxis war es dann doch etwas komplizierter. Sie würde gegenüber ihrer Freundin auch nicht mit der Tür ins Haus fallen sondern sich behutsam an die sensibleren Themen herantasten. Sie erkundigte sich also erst einmal allgemein nach ihrem Befinden und den Herausforderungen ihrer neuen Position.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Hast du dich bereits etwas mehr in den Pflichten einer Fürstin eingefunden? Du weißt ja, dass ich immer für dich da bin, wenn du einen Rat brauchst."</span>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[It's been a loveless year]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=508</link>
			<pubDate>Tue, 23 Jul 2024 12:28:13 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=22">Muirín Henaghen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=508</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posttemplate2">
<div class="posttemplate2headline">It's been a loveless year<br />
<div style="font-family: 'Alex Brush'; font-size:18px;">Muirín & Finnbar | erstes Treffen | 14.09.1016 NdV</div>
</div>
<br />
<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://i.imgur.com/uSoswG1.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div> Vier Tage lang waren sie in ihrer möglichst gemütlich eingerichteten Kutsche unterwegs gewesen. Auf harten Betten hatten sie geschlafen, gesättigt mit Dörrfleisch und Brot, das ab dem dritten Tag so hart geworden war, dass man es in Wasser einweichen musste und der Waschtag hatte in einem angrenzenden Fluss stattgefunden. Ehrlicherweise fühlte sich das alles wenig herrschaftlich an, wie Muirín feststellen musste. Dummerweise war das gewissermaßen ihre eigenen Idee gewesen, weshalb sich das Beschwere über die unliebsamen Bedingungen als etwas schwierig herausstellte. Hier und da gab sie mal ein Brummen von sich, versuchte sich aber sonst weitestgehend zusammen zu reißen. Doch als endlich Westgate in Sicht kam und sie wusste, dass die Strapazen der Reise nun ein Ende haben würden, fand sie erst ihr Lächeln wieder. Beinahe überschwänglich hatte sie ihre Bediensteten angewiesen ihre Sachen in das nächstgelegene Gasthaus zu bringen. Sie konnte es kaum erwarten wieder ein Dach über dem Kopf zu haben, das nicht stundenlang hin- und her schaukelte und von dem leisen Wiehern der Pferde begleitet wurde. Außerdem taten ihr die Knochen und Muskeln weh! So viel körperliche Anstrengungen, wie sie in den letzten vier Tagen verrichtet hatte, musste sie sonst im ganzen Jahr nicht leisten. <br />
<br />
Mittlerweile hatten sie einen ganzen Tag in Westgate verbracht und versucht mit heißem Eintopf die unzumutbare Kost der vergangenen Tage wieder wett zu machen, als sie die nächste kleinere Reise antraten. Dieses Mal war es nur ein Katzensprung, im Vergleich zu den letzten Tagen. Die Familie Henaghen hatte diesen Ausflug immerhin nicht zum reinen Vergnügen der Familie unternommen. Auch wenn das nie so direkt ausgesprochen worden war. Es war eine der wenigen Möglichkeiten wie die Kinder von Tiernan Henaghen andere Prinzen und Prinzessinnen kennen lernen konnten, die ihrem Stand entsprechend waren. Also: Heiratspotential boten. Um nichts anderes ging es hier eigentlich. Und Muirín hatte jetzt schon die Schnauze voll. Ja, es war ihre Idee gewesen. Ja, irgendwie kam ihr eben diese vor wenigen Wochen noch echt intelligent und durchdacht vor. Nein, sie hatte immer noch kein Interesse daran zu heiraten. Vor allem niemanden von diesem halben Fürstentum Sevenwaters - eigentlich waren sie nicht einmal ein richtigste Fürstentum! Während Tiernan von den Vorteilen einer Ehe zu einem der Faraoise Männer sprach und die rothaarige Prinzessin schon längst nicht mehr aufmerksam zuhörte, kam ihr Ziel in Sicht.<br />
<br />
Obwohl ihr die nächsten Beschwerden schon auf der Zunge lagen, entschied sie sich ausnahmsweise mal dazu damenhaft zu schweigen. Zwar war sie an keiner Heirat interessiert, aber man sollte ihr auch nicht nachsagen eine verzogene Göre ohne Benehmen zu sein (auch wenn das gar nicht mal so weit entfernt von der Wahrheit war...). Wenn es nach ihr ging, dann hätte jeder Mann hier ganz besonderes Glück eine Ehe mit Muirín einzugehen. Sie war schön und außerdem wusste sie, was sie im Bett zu tun hatte. Auch, wenn das natürlich ein gut gehütetes Geheimnis war. Aber der Mann, der das Glück hatte die Hochzeitsnacht mit ihr zu verbringen, würde diese Nacht in purer Extase verbringen. Wenn es denn überhaupt irgendwann einmal so weit kommen sollte. Sich fest zu binden war nämlich etwas, wofür sie sich eher wenig interessierte, immerhin hatte sie sich in den letzten paar Jahren einen Spaß daraus gemacht verschiedene Männer auszuprobieren und hatte damit festgestellt, dass es ziemlich langweilig war, sich nur auf einen einzigen Penis zu beschränken. Und das für den Rest seines Lebens! <br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posttemplate2">
<div class="posttemplate2headline">It's been a loveless year<br />
<div style="font-family: 'Alex Brush'; font-size:18px;">Muirín & Finnbar | erstes Treffen | 14.09.1016 NdV</div>
</div>
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<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://i.imgur.com/uSoswG1.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div> Vier Tage lang waren sie in ihrer möglichst gemütlich eingerichteten Kutsche unterwegs gewesen. Auf harten Betten hatten sie geschlafen, gesättigt mit Dörrfleisch und Brot, das ab dem dritten Tag so hart geworden war, dass man es in Wasser einweichen musste und der Waschtag hatte in einem angrenzenden Fluss stattgefunden. Ehrlicherweise fühlte sich das alles wenig herrschaftlich an, wie Muirín feststellen musste. Dummerweise war das gewissermaßen ihre eigenen Idee gewesen, weshalb sich das Beschwere über die unliebsamen Bedingungen als etwas schwierig herausstellte. Hier und da gab sie mal ein Brummen von sich, versuchte sich aber sonst weitestgehend zusammen zu reißen. Doch als endlich Westgate in Sicht kam und sie wusste, dass die Strapazen der Reise nun ein Ende haben würden, fand sie erst ihr Lächeln wieder. Beinahe überschwänglich hatte sie ihre Bediensteten angewiesen ihre Sachen in das nächstgelegene Gasthaus zu bringen. Sie konnte es kaum erwarten wieder ein Dach über dem Kopf zu haben, das nicht stundenlang hin- und her schaukelte und von dem leisen Wiehern der Pferde begleitet wurde. Außerdem taten ihr die Knochen und Muskeln weh! So viel körperliche Anstrengungen, wie sie in den letzten vier Tagen verrichtet hatte, musste sie sonst im ganzen Jahr nicht leisten. <br />
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Mittlerweile hatten sie einen ganzen Tag in Westgate verbracht und versucht mit heißem Eintopf die unzumutbare Kost der vergangenen Tage wieder wett zu machen, als sie die nächste kleinere Reise antraten. Dieses Mal war es nur ein Katzensprung, im Vergleich zu den letzten Tagen. Die Familie Henaghen hatte diesen Ausflug immerhin nicht zum reinen Vergnügen der Familie unternommen. Auch wenn das nie so direkt ausgesprochen worden war. Es war eine der wenigen Möglichkeiten wie die Kinder von Tiernan Henaghen andere Prinzen und Prinzessinnen kennen lernen konnten, die ihrem Stand entsprechend waren. Also: Heiratspotential boten. Um nichts anderes ging es hier eigentlich. Und Muirín hatte jetzt schon die Schnauze voll. Ja, es war ihre Idee gewesen. Ja, irgendwie kam ihr eben diese vor wenigen Wochen noch echt intelligent und durchdacht vor. Nein, sie hatte immer noch kein Interesse daran zu heiraten. Vor allem niemanden von diesem halben Fürstentum Sevenwaters - eigentlich waren sie nicht einmal ein richtigste Fürstentum! Während Tiernan von den Vorteilen einer Ehe zu einem der Faraoise Männer sprach und die rothaarige Prinzessin schon längst nicht mehr aufmerksam zuhörte, kam ihr Ziel in Sicht.<br />
<br />
Obwohl ihr die nächsten Beschwerden schon auf der Zunge lagen, entschied sie sich ausnahmsweise mal dazu damenhaft zu schweigen. Zwar war sie an keiner Heirat interessiert, aber man sollte ihr auch nicht nachsagen eine verzogene Göre ohne Benehmen zu sein (auch wenn das gar nicht mal so weit entfernt von der Wahrheit war...). Wenn es nach ihr ging, dann hätte jeder Mann hier ganz besonderes Glück eine Ehe mit Muirín einzugehen. Sie war schön und außerdem wusste sie, was sie im Bett zu tun hatte. Auch, wenn das natürlich ein gut gehütetes Geheimnis war. Aber der Mann, der das Glück hatte die Hochzeitsnacht mit ihr zu verbringen, würde diese Nacht in purer Extase verbringen. Wenn es denn überhaupt irgendwann einmal so weit kommen sollte. Sich fest zu binden war nämlich etwas, wofür sie sich eher wenig interessierte, immerhin hatte sie sich in den letzten paar Jahren einen Spaß daraus gemacht verschiedene Männer auszuprobieren und hatte damit festgestellt, dass es ziemlich langweilig war, sich nur auf einen einzigen Penis zu beschränken. Und das für den Rest seines Lebens! <br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Of dragons and heroes]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=499</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jul 2024 12:24:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=0">Zora Novák</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=499</guid>
			<description><![CDATA[Der heutige Tag war ziemlich stressig. Bald schon würden sie weiterziehen und es gab noch einiges zu erledigen. Zora hatte sich bereiterklärt die letzten Vorräte zu besorgen. Also war sie auf dem Marktplatz gegangen der wie immer gut besucht war. Das geschäftige Treiben war auch heute deutlich zu sehen. Es bereitete ihr ein wenig Probleme mit dem Handkarren durch die Massen zu kommen. Doch sie hatte ihren Bruder Aleksander dabei, der sie durch die Traube an Menschen führte. Mittlerweile befanden sie sich seit einer Stunde hier. <br />
<br />
Natürlich konnten sie nicht alles besorgen was sie brauchten, aber das Nötigste war dann kein Problem. Sie hatten sich besprochen was sie alles brauchten und ihre Ausbeute konnte sich bis jetzt sehen lassen. Brot, Hirse, Käse und sogar Wasser befanden sich auf den schweren Karren. Doch sie brauchten noch einiges anderes. Vielleicht fanden sie ja auch ein paar Stoffe oder Werkzeuge? Während ihr Bruder nach derlei Dingen Ausschau hielt. zog es sie an einen Stand mit Kräutern. Den Handkarren hatte sie an ihren Bruder übergeben. <br />
<br />
Am Stand sah sie sich die verschiedensten Pflanzen und Kräuter an. Es gab sie noch an der Mutterpflanze befinden, einzeln, zermahlen. Alles was man wollte scheinbar. Nebenbei hörte sie worüber die Menschen sprachen. Über Drachen und den Krieg. Natürlich sprachen sie über den Krieg. Wer würde das nicht tun und auch in der Familie war es großes Thema. <br />
<br />
Doch Zora hatte keine Zeit sich um Gerüchte von klatschenden Weibern zu beschäftigen. Sie hatte ihre eigenen Probleme um die sie sich kümmern musste. Da konnte sie sich nicht auch noch damit auseinandersetzen. Während sie ein Glas mit ein paar geriebenen Kräutern in die Hand nahm, bemerkte sie aus dem Augenwinkel wie ein Mann auf sie zugelaufen kam. Ihr gefiel das nicht. Während sie das Glas wieder abstellte, trat sie ein paar Schritte weiter und tat so als würde sie sich die Waren am Stand weiter ansehen. Tatsächlich aber wollte sie sich unauffällig vom Stand entfernen und zu ihrem Bruder gehen, der sich an dem Stand gegenüber von ihr befand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der heutige Tag war ziemlich stressig. Bald schon würden sie weiterziehen und es gab noch einiges zu erledigen. Zora hatte sich bereiterklärt die letzten Vorräte zu besorgen. Also war sie auf dem Marktplatz gegangen der wie immer gut besucht war. Das geschäftige Treiben war auch heute deutlich zu sehen. Es bereitete ihr ein wenig Probleme mit dem Handkarren durch die Massen zu kommen. Doch sie hatte ihren Bruder Aleksander dabei, der sie durch die Traube an Menschen führte. Mittlerweile befanden sie sich seit einer Stunde hier. <br />
<br />
Natürlich konnten sie nicht alles besorgen was sie brauchten, aber das Nötigste war dann kein Problem. Sie hatten sich besprochen was sie alles brauchten und ihre Ausbeute konnte sich bis jetzt sehen lassen. Brot, Hirse, Käse und sogar Wasser befanden sich auf den schweren Karren. Doch sie brauchten noch einiges anderes. Vielleicht fanden sie ja auch ein paar Stoffe oder Werkzeuge? Während ihr Bruder nach derlei Dingen Ausschau hielt. zog es sie an einen Stand mit Kräutern. Den Handkarren hatte sie an ihren Bruder übergeben. <br />
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Am Stand sah sie sich die verschiedensten Pflanzen und Kräuter an. Es gab sie noch an der Mutterpflanze befinden, einzeln, zermahlen. Alles was man wollte scheinbar. Nebenbei hörte sie worüber die Menschen sprachen. Über Drachen und den Krieg. Natürlich sprachen sie über den Krieg. Wer würde das nicht tun und auch in der Familie war es großes Thema. <br />
<br />
Doch Zora hatte keine Zeit sich um Gerüchte von klatschenden Weibern zu beschäftigen. Sie hatte ihre eigenen Probleme um die sie sich kümmern musste. Da konnte sie sich nicht auch noch damit auseinandersetzen. Während sie ein Glas mit ein paar geriebenen Kräutern in die Hand nahm, bemerkte sie aus dem Augenwinkel wie ein Mann auf sie zugelaufen kam. Ihr gefiel das nicht. Während sie das Glas wieder abstellte, trat sie ein paar Schritte weiter und tat so als würde sie sich die Waren am Stand weiter ansehen. Tatsächlich aber wollte sie sich unauffällig vom Stand entfernen und zu ihrem Bruder gehen, der sich an dem Stand gegenüber von ihr befand.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[We seek different unfamiliar things]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=439</link>
			<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 21:57:43 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=0">Ana Henaghen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=439</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posttemplate2">
<div class="posttemplate2headline">We seek different<br />
<div style="font-family: 'Alex Brush'; font-size:18px;">unfamiliar things</div>
</div>
<br />
<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://64.media.tumblr.com/d4b4a75ca99b71f390e9ca21f8fdf87f/250e2badf691206b-79/s540x810/c820f6d69f98017495a04598c837d31921e8f4fb.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div> Nicht nur Tiárnan war überrascht, als der Sohn des Prinzen von Westgate bei den Henaghens auftauchte, man konnte sogar den Bediensteten ansehen, dass sie überrascht waren und auch Ana war es als ihr Vater später beim Essen verkündete, dass Eoan Faraoise, mit dessen Onkel er befreundet war, für ein paar Tage hier unterkommen würde. Er hatte sie miteinander bekannt gemacht und hatte seinen Gast dann natürlich mit einem großen Abendessen Willkommen geheißen und so getan als wäre alles perfekt. Es war für die Prinzessin schwer gewesen, es zu ertragen. Sie mochte nicht, wenn ihr Vater so war wenn sie Besuch hatten. Der Ruf der Familie war für ihn das Wichtigste und sie durften sich nur von ihrer besten Seite zeigen. Die rothaarige sagte während dem Essen kaum was, ihr Vater sprach die meiste Zeit mit ihrem Gast und erzählte ihm wie lange er seinen Onkel schon kannte und wie sie oft gemeinsam auf die Jagd gingen. Dann erzählte er von der Jagd und Ana hörte nicht mehr zu. Sie interessierte sich nicht für die Jagd. Erst, als ihr Vater sie ansprach, sah sie überrascht auf und sah zu ihm. <b><i>"Ana, kümmere dich doch bitte um unseren Gast, während ich mich noch um ein paar geschäftliche Dinge kümmern muss. Fühl dich wie Zuhause, junger Mann und wenn du etwas wünschst, dann wende dich doch an unsere Bediensteten."</i></b> Ana sah ihren Vater verwirrt an. Was sollte sie denn tun? So wie es aussah, hatten sie und Eoan Faraoise nichts gemeinsam. Man konnte ihr die Verwirrung wahrscheinlich im Gesicht ansehen, denn ihr Vater wirkte genervt. <b><i>"Zeig dem jungen Eoan doch das Anwesen. Macht ein Spaziergang durch den Garten und erzähl ihm etwas."</i></b> Die junge Frau hob die Augenbrauen und plötzlich verstand sie. Wollte er etwa die beiden zusammen bringen? Sie konnte es kaum glauben. Da war er gerade mal ein paar Stunden hier und ihr Vater wollte die Chance ergreifen und ihn mit seiner Tochter verheiraten! Sie spürte Wut in ihrem Bauch und wurde etwas rot um die Wangen. Hoffentlich bemerkte Eoan nicht, was ihr Vater vor hatte. Tiárnan erhob sich und schüttelte seine Hand, eher er das Zimmer verließ. Ana wollte nicht unfreundlich erscheinen, also gingen sie etwas später gemeinsam Richtung Garten.<br />
<br />
<b>"Ihr hattet bestimmt einen weiten Weg hierher nach Ishcateslieve. Wenn ihr euch lieber zurückziehen möchtet, dann ist das kein Problem. Mein Vater ist immer sehr...<i>erfreut</i> wenn wir Besuch haben"</b>, sagte sie und schmunzelte. <b>"Vorallem wenn er sich wie er so für die Jagd begeistert."</b> Er war wahrscheinlich für ihren Vater, was er sich von einem Ehemann vorstellte. Er sah nicht schlecht aus, interessierte sich für die Jagd, konnte wahrscheinlich auch gut jagen und kam aus einer guten Familie. Und doch empfand sie es als unfassbar, dass ihr Vater so schnell an so etwas dachte. Er suchte für ein paar Nächte eine Unterkunft und ihr Vater dachte an eine Heirat. Die Prinzessin schüttelte leicht den Kopf. Sie blickte unauffällig zu ihm und betrachtete ihn. Er war viel größer als sie, hatte rotbraune Haare und war muskulös. Sie blickte schnell wieder nach vorne, bevor er ihren Blick bemerkte. <b>"Seid ihr schon mal in Ishcateslieve gewesen?"</b> Sie sah nun fragend zu ihm. <b>"Vielleicht könnt ihr euch es ansehen, bevor ihr weiterreist."</b><br />
<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posttemplate2">
<div class="posttemplate2headline">We seek different<br />
<div style="font-family: 'Alex Brush'; font-size:18px;">unfamiliar things</div>
</div>
<br />
<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://64.media.tumblr.com/d4b4a75ca99b71f390e9ca21f8fdf87f/250e2badf691206b-79/s540x810/c820f6d69f98017495a04598c837d31921e8f4fb.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div> Nicht nur Tiárnan war überrascht, als der Sohn des Prinzen von Westgate bei den Henaghens auftauchte, man konnte sogar den Bediensteten ansehen, dass sie überrascht waren und auch Ana war es als ihr Vater später beim Essen verkündete, dass Eoan Faraoise, mit dessen Onkel er befreundet war, für ein paar Tage hier unterkommen würde. Er hatte sie miteinander bekannt gemacht und hatte seinen Gast dann natürlich mit einem großen Abendessen Willkommen geheißen und so getan als wäre alles perfekt. Es war für die Prinzessin schwer gewesen, es zu ertragen. Sie mochte nicht, wenn ihr Vater so war wenn sie Besuch hatten. Der Ruf der Familie war für ihn das Wichtigste und sie durften sich nur von ihrer besten Seite zeigen. Die rothaarige sagte während dem Essen kaum was, ihr Vater sprach die meiste Zeit mit ihrem Gast und erzählte ihm wie lange er seinen Onkel schon kannte und wie sie oft gemeinsam auf die Jagd gingen. Dann erzählte er von der Jagd und Ana hörte nicht mehr zu. Sie interessierte sich nicht für die Jagd. Erst, als ihr Vater sie ansprach, sah sie überrascht auf und sah zu ihm. <b><i>"Ana, kümmere dich doch bitte um unseren Gast, während ich mich noch um ein paar geschäftliche Dinge kümmern muss. Fühl dich wie Zuhause, junger Mann und wenn du etwas wünschst, dann wende dich doch an unsere Bediensteten."</i></b> Ana sah ihren Vater verwirrt an. Was sollte sie denn tun? So wie es aussah, hatten sie und Eoan Faraoise nichts gemeinsam. Man konnte ihr die Verwirrung wahrscheinlich im Gesicht ansehen, denn ihr Vater wirkte genervt. <b><i>"Zeig dem jungen Eoan doch das Anwesen. Macht ein Spaziergang durch den Garten und erzähl ihm etwas."</i></b> Die junge Frau hob die Augenbrauen und plötzlich verstand sie. Wollte er etwa die beiden zusammen bringen? Sie konnte es kaum glauben. Da war er gerade mal ein paar Stunden hier und ihr Vater wollte die Chance ergreifen und ihn mit seiner Tochter verheiraten! Sie spürte Wut in ihrem Bauch und wurde etwas rot um die Wangen. Hoffentlich bemerkte Eoan nicht, was ihr Vater vor hatte. Tiárnan erhob sich und schüttelte seine Hand, eher er das Zimmer verließ. Ana wollte nicht unfreundlich erscheinen, also gingen sie etwas später gemeinsam Richtung Garten.<br />
<br />
<b>"Ihr hattet bestimmt einen weiten Weg hierher nach Ishcateslieve. Wenn ihr euch lieber zurückziehen möchtet, dann ist das kein Problem. Mein Vater ist immer sehr...<i>erfreut</i> wenn wir Besuch haben"</b>, sagte sie und schmunzelte. <b>"Vorallem wenn er sich wie er so für die Jagd begeistert."</b> Er war wahrscheinlich für ihren Vater, was er sich von einem Ehemann vorstellte. Er sah nicht schlecht aus, interessierte sich für die Jagd, konnte wahrscheinlich auch gut jagen und kam aus einer guten Familie. Und doch empfand sie es als unfassbar, dass ihr Vater so schnell an so etwas dachte. Er suchte für ein paar Nächte eine Unterkunft und ihr Vater dachte an eine Heirat. Die Prinzessin schüttelte leicht den Kopf. Sie blickte unauffällig zu ihm und betrachtete ihn. Er war viel größer als sie, hatte rotbraune Haare und war muskulös. Sie blickte schnell wieder nach vorne, bevor er ihren Blick bemerkte. <b>"Seid ihr schon mal in Ishcateslieve gewesen?"</b> Sie sah nun fragend zu ihm. <b>"Vielleicht könnt ihr euch es ansehen, bevor ihr weiterreist."</b><br />
<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I can't breathe, but I still fight while I can fight]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=307</link>
			<pubDate>Fri, 03 May 2024 15:14:09 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=22">Muirín Henaghen</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=307</guid>
			<description><![CDATA[Die Sonne neigte sich dem Horizont zu, wie eine alte Freundin einem Freund. Der Himmel färbte sich in seinen schönsten Orangetönen, während nur ein paar vereinzelte Wolken vorbei zogen. So ein Sonnenuntergang war ein seltenes Schauspiel in Ishcateslieve, nachdem es hier die meiste Zeit regnete und der Wind wie verrückt durch die Felsen blies. Oft sah es so aus, als würden die Gebirge die Wolken aufreißen und als wäre das der Grund, weshalb sich der Regen so konstant über hielt, als würde man sie für etwas bestrafen wollen. In ihren dunkelsten Träumen kamen ihr die tadelnden Blicke der Hohepriesterin und die verärgerten Worte ihres Vaters wieder in den Sinn und sie fragte sich manchmal, ob sie vielleicht dafür verantwortlich war, dass sie so durch das Wetter gestraft wurden. Ehrlicherweise fehlte der Rothaarigen das nötige Wissen, um darauf eine Antwort zu finden. Sie hatte keine Ahnung wie Regen zustande kam. Sie wusste nichts über Wolken, die Sonne, den Wind und die Wettervorhersagen, die manche Orakel von sich gaben. In den letzten Jahren hat Muirín sich für sehr wenig interessiert, was außerhalb ihrer Selbst passiert war. Andere Menschen waren austauschbar, hatten sich nie bewiesen. Hatten vor allem nie bewiesen, dass sie für die rothaarige Prinzessin von Bedeutung waren. Nicht, nachdem ihre Mutter gestorben war. Obwohl sie faktisch nicht alleine war, war sie es irgendwie doch. Nicht nur alleine, sondern vor allem auch einsam. Selten war es komplett ruhig in ihrem Anwesen - sei es, weil irgendwelche Zofen oder Hausmädchen durch die Gänge eilten, doch eine wahre Freundin hatte sie hier nicht. Und einen Verbündeten erst recht nicht. Und es war schwer. Auch wenn man es ihr die meiste Zeit über nicht ansah, weil sie es perfektioniert hatte eine Maske aus Arroganz und Lust aufzusetzen, doch wenn man die Zeilen in ihrem ledergebundenen Tagebuch las, dann verstand man, dass in ihrem hübschen Köpfchen so viel mehr los war, als es ihr Bruder ihr immer wieder unterstellte. <br />
<br />
Seufzend blickte die Prinzessin gen Himmel. Sie genoss die farbigen Töne, in die der Himmel getaucht wurde und wünschte sich, dass dieses Farbenspiel einen Moment länger anhalten möge. Für einen kurzen Augenblick hatte sie sogar darüber nachgedacht Ana bescheid zu sagen, damit sie dieses Spektakel mit ihren Farben einfangen konnte. Dann hätte Muirín sich immer wieder dieses Bild ansehen können, doch leider war eine Momentaufnahme nicht möglich. Sie musste sich dieses Bild selber einprägen, musste sich die Farben und die dazugehörigen Emotionen merken. Musste damit klar kommen, dass sie in wenigen Minuten unter einem dunkelblauen Himmel saß, an dem im besten Fall nur noch ein paar kleine Sterne funkelten. Denn auch diese waren nicht oft zu sehen, wenn die Wolken den Nachthimmel verhangen. <br />
Die Hände im Schoß gefaltet saß sie auf einer Bank vor dem eigentlichen Anwesen ihrer Familie. Ein dicker Wollumhang wärmte sie, nachdem sie wusste, wie schnell die Wärme des Tages die Erde verließ, nachdem die Sonne es ihr gleichgetan hatte. Und als ihr Blick gen Himmel wanderte, fragte sie sich, wie alleine sich ein Mensch eigentlich fühlen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Sonne neigte sich dem Horizont zu, wie eine alte Freundin einem Freund. Der Himmel färbte sich in seinen schönsten Orangetönen, während nur ein paar vereinzelte Wolken vorbei zogen. So ein Sonnenuntergang war ein seltenes Schauspiel in Ishcateslieve, nachdem es hier die meiste Zeit regnete und der Wind wie verrückt durch die Felsen blies. Oft sah es so aus, als würden die Gebirge die Wolken aufreißen und als wäre das der Grund, weshalb sich der Regen so konstant über hielt, als würde man sie für etwas bestrafen wollen. In ihren dunkelsten Träumen kamen ihr die tadelnden Blicke der Hohepriesterin und die verärgerten Worte ihres Vaters wieder in den Sinn und sie fragte sich manchmal, ob sie vielleicht dafür verantwortlich war, dass sie so durch das Wetter gestraft wurden. Ehrlicherweise fehlte der Rothaarigen das nötige Wissen, um darauf eine Antwort zu finden. Sie hatte keine Ahnung wie Regen zustande kam. Sie wusste nichts über Wolken, die Sonne, den Wind und die Wettervorhersagen, die manche Orakel von sich gaben. In den letzten Jahren hat Muirín sich für sehr wenig interessiert, was außerhalb ihrer Selbst passiert war. Andere Menschen waren austauschbar, hatten sich nie bewiesen. Hatten vor allem nie bewiesen, dass sie für die rothaarige Prinzessin von Bedeutung waren. Nicht, nachdem ihre Mutter gestorben war. Obwohl sie faktisch nicht alleine war, war sie es irgendwie doch. Nicht nur alleine, sondern vor allem auch einsam. Selten war es komplett ruhig in ihrem Anwesen - sei es, weil irgendwelche Zofen oder Hausmädchen durch die Gänge eilten, doch eine wahre Freundin hatte sie hier nicht. Und einen Verbündeten erst recht nicht. Und es war schwer. Auch wenn man es ihr die meiste Zeit über nicht ansah, weil sie es perfektioniert hatte eine Maske aus Arroganz und Lust aufzusetzen, doch wenn man die Zeilen in ihrem ledergebundenen Tagebuch las, dann verstand man, dass in ihrem hübschen Köpfchen so viel mehr los war, als es ihr Bruder ihr immer wieder unterstellte. <br />
<br />
Seufzend blickte die Prinzessin gen Himmel. Sie genoss die farbigen Töne, in die der Himmel getaucht wurde und wünschte sich, dass dieses Farbenspiel einen Moment länger anhalten möge. Für einen kurzen Augenblick hatte sie sogar darüber nachgedacht Ana bescheid zu sagen, damit sie dieses Spektakel mit ihren Farben einfangen konnte. Dann hätte Muirín sich immer wieder dieses Bild ansehen können, doch leider war eine Momentaufnahme nicht möglich. Sie musste sich dieses Bild selber einprägen, musste sich die Farben und die dazugehörigen Emotionen merken. Musste damit klar kommen, dass sie in wenigen Minuten unter einem dunkelblauen Himmel saß, an dem im besten Fall nur noch ein paar kleine Sterne funkelten. Denn auch diese waren nicht oft zu sehen, wenn die Wolken den Nachthimmel verhangen. <br />
Die Hände im Schoß gefaltet saß sie auf einer Bank vor dem eigentlichen Anwesen ihrer Familie. Ein dicker Wollumhang wärmte sie, nachdem sie wusste, wie schnell die Wärme des Tages die Erde verließ, nachdem die Sonne es ihr gleichgetan hatte. Und als ihr Blick gen Himmel wanderte, fragte sie sich, wie alleine sich ein Mensch eigentlich fühlen kann.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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