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		<title><![CDATA[Facing the Storm - Spring's Court - die Hauptstadt]]></title>
		<link>https://facingthestormchaptertwo.de/</link>
		<description><![CDATA[Facing the Storm - https://facingthestormchaptertwo.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 06:11:51 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Drink Up Me Hearties, Yo Ho]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=723</link>
			<pubDate>Sun, 18 May 2025 04:31:18 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=21">Ivar Lorenson</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div class="posttemplate1">
<div class="posttemplate1header" style="background: url(https://i.pinimg.com/736x/85/4f/19/854f195648eebc0cb1e20030925e8363.jpg); background-size:100%;background-position:50% 50%;color:black;">  .<br />
<div style="font-size:14px;font-family:'Cinzel';"> </div>
</div>
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<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://64.media.tumblr.com/76fa9bba6f6879dda1ed4204f719cd75/tumblr_ms8m0lxbZd1qblbqbo3_250.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div>Verdammte Scheiße, der Wein war viel zu süß. Ivar verzog das Gesicht beim ersten Schluck und hielt in seinem Schritt inne, die Tonkaraffe skeptisch vor sich haltend. <i>’Du Spast weißt genau, dass ich süßes Zeug verabscheue.’</i> <i>’Gibt was zu feiern oder was?’</i> Den letzten Tag hatte Ivars Fantasie leider viel zu viel Zeit gehabt, in alle erdenklichen Richtungen zu springen, wie das Wiedersehen aussehen würde - von ein paar Schlägen in seine Fresse bis hin zu Tyra, nackt, auf Fellen, die sie selbst gegerbt hatte. Kann man sich ja denken, mit welchen Möglichkeiten er sich lieber beschäftigte. <br />
<i>’Du Schwein hast ohne mich angefangen??’</i> Da hatte er zumindest eine Ausrede. Eine volle Weinkaraffe bis an den letzten Furz der Stadt zu transportieren, ohne zu probieren, war eine Herausforderung für sich. Das Treffen gestern mit Sanna und seiner f u c k i n g Nichte hatte ihn komplett durch den Wind gebracht, und so ne Weinprobe, auch drei oder vier Weinproben, waren der einzige Weg, seinen Kopf zu klären beziehungsweise angenehm zu vernebeln, dass Gefühle, die er nicht fühlen wollte, sich klein machten und ihn einfach Ivar sein ließen. Er war nicht nervös, pf. War er nervös? Es war scheiß Tyra, die er nach Monaten endlich wieder sehen würde, und er fragte sich, wie er bis zu diesem Moment eigentlich überlebt hatte. Hinsichtlich der letzten Ereignisse hatte Heofader wohl doch eine Vorliebe für die Flüche des Söldners entwickelt und ihm drei Leben gegeben - die er übrigens gedachte, weiter gedankenlos aufs Spiel zu setzen. Änderte wohl doch nichts, auf einmal wieder Familie zu haben.<br />
<br />
Mit einem weiteren Schluck süßen Wein im Rachen, diesmal schon weniger das Gesicht verziehend, ließ er die letzte Häuserreihe im Rücken und lief der Sonne entgegen, bis sie in den Baumkronen des angrenzenden Waldes unterging. Von da aus sah er auch die Hexenhütte, in der Tyra verwesen musste, und sein Gang beschleunigte sich. Leichtfüßiger, als man seinem kompakten Körper ansehen mochte, schlitterte er den matschigen Hügel runter und schloss zu dem kleinen Trampelpfad auf, der ihn zu der winzigen Holztür führte. Der Schornstein rauchte, als hätte jemand ein Feuer aufgesetzt, aber es roch nicht nach Eintopf, sondern nach Kräutern. Wenn Tyra jetzt zur Kräuterfrau geworden war, würde er vielleicht doch wieder umdrehen.<br />
Aber Ivar zögerte nicht. Sowas wie Nervosität kannte er nicht, oder er gestand sie sich nicht ein, weil Zögern in jeder Lebenssituation entweder Schwäche bedeutete oder ihn in unnötig missliche Lagen brachte. Eventuell war auch der Wein Schuld daran, dass er jegliche unmännliche, sentimentale Gedanken weit in seine hintere Schädeldecke verbannte, bevor er seine Faust hob und klopfte. <br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posttemplate1">
<div class="posttemplate1header" style="background: url(https://i.pinimg.com/736x/85/4f/19/854f195648eebc0cb1e20030925e8363.jpg); background-size:100%;background-position:50% 50%;color:black;">  .<br />
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<div class="posttemplate3imageleft"><img src="https://64.media.tumblr.com/76fa9bba6f6879dda1ed4204f719cd75/tumblr_ms8m0lxbZd1qblbqbo3_250.gif" style="max-width:200px; max-height:120px; object-fit:cover;"></div>Verdammte Scheiße, der Wein war viel zu süß. Ivar verzog das Gesicht beim ersten Schluck und hielt in seinem Schritt inne, die Tonkaraffe skeptisch vor sich haltend. <i>’Du Spast weißt genau, dass ich süßes Zeug verabscheue.’</i> <i>’Gibt was zu feiern oder was?’</i> Den letzten Tag hatte Ivars Fantasie leider viel zu viel Zeit gehabt, in alle erdenklichen Richtungen zu springen, wie das Wiedersehen aussehen würde - von ein paar Schlägen in seine Fresse bis hin zu Tyra, nackt, auf Fellen, die sie selbst gegerbt hatte. Kann man sich ja denken, mit welchen Möglichkeiten er sich lieber beschäftigte. <br />
<i>’Du Schwein hast ohne mich angefangen??’</i> Da hatte er zumindest eine Ausrede. Eine volle Weinkaraffe bis an den letzten Furz der Stadt zu transportieren, ohne zu probieren, war eine Herausforderung für sich. Das Treffen gestern mit Sanna und seiner f u c k i n g Nichte hatte ihn komplett durch den Wind gebracht, und so ne Weinprobe, auch drei oder vier Weinproben, waren der einzige Weg, seinen Kopf zu klären beziehungsweise angenehm zu vernebeln, dass Gefühle, die er nicht fühlen wollte, sich klein machten und ihn einfach Ivar sein ließen. Er war nicht nervös, pf. War er nervös? Es war scheiß Tyra, die er nach Monaten endlich wieder sehen würde, und er fragte sich, wie er bis zu diesem Moment eigentlich überlebt hatte. Hinsichtlich der letzten Ereignisse hatte Heofader wohl doch eine Vorliebe für die Flüche des Söldners entwickelt und ihm drei Leben gegeben - die er übrigens gedachte, weiter gedankenlos aufs Spiel zu setzen. Änderte wohl doch nichts, auf einmal wieder Familie zu haben.<br />
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Mit einem weiteren Schluck süßen Wein im Rachen, diesmal schon weniger das Gesicht verziehend, ließ er die letzte Häuserreihe im Rücken und lief der Sonne entgegen, bis sie in den Baumkronen des angrenzenden Waldes unterging. Von da aus sah er auch die Hexenhütte, in der Tyra verwesen musste, und sein Gang beschleunigte sich. Leichtfüßiger, als man seinem kompakten Körper ansehen mochte, schlitterte er den matschigen Hügel runter und schloss zu dem kleinen Trampelpfad auf, der ihn zu der winzigen Holztür führte. Der Schornstein rauchte, als hätte jemand ein Feuer aufgesetzt, aber es roch nicht nach Eintopf, sondern nach Kräutern. Wenn Tyra jetzt zur Kräuterfrau geworden war, würde er vielleicht doch wieder umdrehen.<br />
Aber Ivar zögerte nicht. Sowas wie Nervosität kannte er nicht, oder er gestand sie sich nicht ein, weil Zögern in jeder Lebenssituation entweder Schwäche bedeutete oder ihn in unnötig missliche Lagen brachte. Eventuell war auch der Wein Schuld daran, dass er jegliche unmännliche, sentimentale Gedanken weit in seine hintere Schädeldecke verbannte, bevor er seine Faust hob und klopfte. <br />
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