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		<title><![CDATA[Facing the Storm - Hollowsgate - eine Sammlung von Arbeiterhütten]]></title>
		<link>https://facingthestormchaptertwo.de/</link>
		<description><![CDATA[Facing the Storm - https://facingthestormchaptertwo.de]]></description>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 15:27:36 +0000</pubDate>
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			<title><![CDATA[Love wounds and marks any heart]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=812</link>
			<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 09:52:50 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=2">Aleena Stelhammer</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[Knarzend protestierte das marode Holzgestell, als sich die junge Prinzessin vorsichtig auf die steinharte Matratze setzte. Etwas ungeschickt sah sie sich mit erhobener Augenbraue in dem einfachen Gästezimmer der Taverne um und warf danach beinahe hilfesuchend den Blick ihrer eisblauen Augen zu ihrem Mann. Sie wusste, dass nicht jede Ortschaft ein eigenes Fürstentum hatte und dementsprechend auch keine Burg oder ein Gestüt, oder irgendetwas, was mit dem Luxus einer eigenen Burg zu vergleichen war... Doch es war das erste Mal in ihrem Leben, dass Aleena Stelhammer in einer einfachen Taverne zu Besuch war. Und dann war auch sogleich noch geplant, dass sie hier die Nacht miteinander verbrachten. Nicht so, wie man jetzt denken könnte, bei der Tatsache, dass sie Eheleute waren, sondern mehr so, wie es Freunde tun würden. Denn seit Beginn ihrer Schwangerschaft waren sie überraschenderweise zu genau so etwas geworden: Freunde. Irgendwie jedenfalls. Ehrlich gesagt hatte die blonde Kronprinzessin in ihrem ganzen Leben noch nie eine richtige Freundin gehabt - eher Angestellte - geschweige denn einen männlichen Freund, doch sie war sich ganz sicher, dass es sich so anfühlen musste. Leif und sie, sie trugen den gleichen Familiennamen, würden irgendwann Seite an Seite das Winterland regieren, doch Liebende waren sie auch nach so vielen Jahren immer noch nicht geworden. Die Kluft zwischen ihnen war noch vorhanden, aber sie war kleiner geworden, seitdem sie beide wussten, wofür sie das Alles taten. Nämlich für das Herzchen, das tief in ihrem Inneren kräftig schlug. Mittlerweile war Aleena im dritten Monat schwanger, wurde regelmäßig von den Heilerinnen in Wintergard untersucht und seit wenigen Wochen konnte man sogar endlich einen kleinen Bauchansatz erkennen. Als die junge Frau ihren eigenen Körper im Spiegel betrachtet hat und sie endlich eine kleine Wölbung an ihrem sonst so flachen Bauch erkennen konnte, hatte sie vor Freude angefangen zu weinen. <br />
<br />
Nach intensiver Rücksprache mit besagten Heilerinnen waren sie gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass es ihrer Gesundheit keinen Abbruch tun würde, wenn sie eine Tagesreiste nach Hollowsgate unternahm. Denn es waren schon wieder Wochen vergangen, seit sie ihren Mann, den Vater ihres Kindes, das letzte Mal zu Gesicht bekommen hat. Und auch, wenn es zwischen ihnen keine romantische Beziehung gab, vermisste sie ihn. Seine raue Stimme, seine Bärenhände und die Art und Weise, wie er sie ansah, seit er wusste, dass sie sein Kind unter dem Herzen trug. <br />
<br />
Natürlich wurde die junge Frau auch von Ängsten geplagt, immerhin war die politische Situation noch immer aufgeheizt und gemeingefährlich und sie wusste, dass Leif es sich nicht nehmen lassen würde, das Frühlingsland an vorderster Front mit zu unterstützen. Und irgendwie... auch, wenn sie es sich kaum erklären konnte... freute sie sich ein wenig für ihn. Die Stelhammer hielt gar nichts von dem Blutvergießen, was ihr Bruder in die Wege geleitet hat, aber sie wusste, dass es das war, wofür Leif lebte. Für den Kampf. Für den Sieg. Dass er jetzt die Möglichkeit bekam in seinem Element vollständig aufzugehen, machte seine Ehefrau glücklich. Denn so hatte sie nicht mehr das Gefühl, dass sie für sein Glück verantwortlich war. Ein Umstand, der sowieso seit vielen Jahren zum scheitern verurteilt gewesen war.<br />
<br />
Schwer schluckte die Blondine, während sie etwas Mühe hatte in dem engen Kleid tief durchzuatmen. Ihre Zofen achteten darauf, dass die Kleider, die sie fortan trug, schön weit am Bauch waren, aber das änderte nichts an den Brustkorsagen, die ihr seit sie denken konnte, immer wieder die Luft abschnürten. Vor allem im Sitzen. Ihre Augen richteten sich auf ihren Mann, der wie ein Bär gerade in das Zimmer gestapft kam. <br />
<br />
"<div class="winterlandcolor">Ich habe dich vermisst</div>", hallte ihre Stimme sanft durch den Raum.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Knarzend protestierte das marode Holzgestell, als sich die junge Prinzessin vorsichtig auf die steinharte Matratze setzte. Etwas ungeschickt sah sie sich mit erhobener Augenbraue in dem einfachen Gästezimmer der Taverne um und warf danach beinahe hilfesuchend den Blick ihrer eisblauen Augen zu ihrem Mann. Sie wusste, dass nicht jede Ortschaft ein eigenes Fürstentum hatte und dementsprechend auch keine Burg oder ein Gestüt, oder irgendetwas, was mit dem Luxus einer eigenen Burg zu vergleichen war... Doch es war das erste Mal in ihrem Leben, dass Aleena Stelhammer in einer einfachen Taverne zu Besuch war. Und dann war auch sogleich noch geplant, dass sie hier die Nacht miteinander verbrachten. Nicht so, wie man jetzt denken könnte, bei der Tatsache, dass sie Eheleute waren, sondern mehr so, wie es Freunde tun würden. Denn seit Beginn ihrer Schwangerschaft waren sie überraschenderweise zu genau so etwas geworden: Freunde. Irgendwie jedenfalls. Ehrlich gesagt hatte die blonde Kronprinzessin in ihrem ganzen Leben noch nie eine richtige Freundin gehabt - eher Angestellte - geschweige denn einen männlichen Freund, doch sie war sich ganz sicher, dass es sich so anfühlen musste. Leif und sie, sie trugen den gleichen Familiennamen, würden irgendwann Seite an Seite das Winterland regieren, doch Liebende waren sie auch nach so vielen Jahren immer noch nicht geworden. Die Kluft zwischen ihnen war noch vorhanden, aber sie war kleiner geworden, seitdem sie beide wussten, wofür sie das Alles taten. Nämlich für das Herzchen, das tief in ihrem Inneren kräftig schlug. Mittlerweile war Aleena im dritten Monat schwanger, wurde regelmäßig von den Heilerinnen in Wintergard untersucht und seit wenigen Wochen konnte man sogar endlich einen kleinen Bauchansatz erkennen. Als die junge Frau ihren eigenen Körper im Spiegel betrachtet hat und sie endlich eine kleine Wölbung an ihrem sonst so flachen Bauch erkennen konnte, hatte sie vor Freude angefangen zu weinen. <br />
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Nach intensiver Rücksprache mit besagten Heilerinnen waren sie gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass es ihrer Gesundheit keinen Abbruch tun würde, wenn sie eine Tagesreiste nach Hollowsgate unternahm. Denn es waren schon wieder Wochen vergangen, seit sie ihren Mann, den Vater ihres Kindes, das letzte Mal zu Gesicht bekommen hat. Und auch, wenn es zwischen ihnen keine romantische Beziehung gab, vermisste sie ihn. Seine raue Stimme, seine Bärenhände und die Art und Weise, wie er sie ansah, seit er wusste, dass sie sein Kind unter dem Herzen trug. <br />
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Natürlich wurde die junge Frau auch von Ängsten geplagt, immerhin war die politische Situation noch immer aufgeheizt und gemeingefährlich und sie wusste, dass Leif es sich nicht nehmen lassen würde, das Frühlingsland an vorderster Front mit zu unterstützen. Und irgendwie... auch, wenn sie es sich kaum erklären konnte... freute sie sich ein wenig für ihn. Die Stelhammer hielt gar nichts von dem Blutvergießen, was ihr Bruder in die Wege geleitet hat, aber sie wusste, dass es das war, wofür Leif lebte. Für den Kampf. Für den Sieg. Dass er jetzt die Möglichkeit bekam in seinem Element vollständig aufzugehen, machte seine Ehefrau glücklich. Denn so hatte sie nicht mehr das Gefühl, dass sie für sein Glück verantwortlich war. Ein Umstand, der sowieso seit vielen Jahren zum scheitern verurteilt gewesen war.<br />
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Schwer schluckte die Blondine, während sie etwas Mühe hatte in dem engen Kleid tief durchzuatmen. Ihre Zofen achteten darauf, dass die Kleider, die sie fortan trug, schön weit am Bauch waren, aber das änderte nichts an den Brustkorsagen, die ihr seit sie denken konnte, immer wieder die Luft abschnürten. Vor allem im Sitzen. Ihre Augen richteten sich auf ihren Mann, der wie ein Bär gerade in das Zimmer gestapft kam. <br />
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"<div class="winterlandcolor">Ich habe dich vermisst</div>", hallte ihre Stimme sanft durch den Raum.]]></content:encoded>
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