<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Facing the Storm - Geschichten, Legenden und Visionen]]></title>
		<link>https://facingthestormchaptertwo.de/</link>
		<description><![CDATA[Facing the Storm - https://facingthestormchaptertwo.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 09:42:19 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[On a hot summer night, would you offer your throat to the wolf with the red roses?]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=832</link>
			<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 12:21:03 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=88">Rajani Parikh</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=832</guid>
			<description><![CDATA[<div class="posttemplate1">
<div class="posttemplate1header" style="background: url(https://i.pinimg.com/736x/43/b0/96/43b0962b24b6c2f054f54e9f075f44e5.jpg); background-size:100%;background-position:50% 50%;">On a hot summer night,<br />
<div style="font-size:18px;">would you offer your throat to the wolf with the red roses?</div>
</div>
<br />
Unbeirrbar brannte die Sonne vom Himmel, während die durstigen Pferde zum Stillstand kamen und sich knarzend die Tür der Kutsche öffnete. Heraus kam Dinesh Parikh und sein vermutlich schönster Diamant: seine Tochter Rajani. Gehüllt in einen tief lilafarbenen Schleier und vielem Goldschmuck, der bei jedem ihrer Schritte klimperte, stieg sie elegant wie eine Katze aus der Kutsche heraus, die für die Tage ihre Obhut gewesen war. Es war ein geräumiges Holzmodell, das mit verzierten Buntglasscheiben und den schönsten Ornamenten ausgestattet war - doch es blieb trotzdem eine Kutsche. Die junge Brünette war heilfroh nun endlich das Ziel erreicht zu haben und freute sich über einen einwöchigen Aufenthalt in Yalewdal. Es war das erste Mal, dass sie diesen Ort hier besuchte und auch, wenn es hier genauso heiß und trocken wie in Dharan al-Bhar war, gab es sicher ein paar kulturelle oder sozioökonomische Unterschiede. Wenngleich Rajani keinen so besonders hellen Geist besaß, um feine Nuancen unterscheiden zu können. Die Gesellschafterin war eher einfach gestrickt und verstand sich mehr auf die zwischenmenschliche Interaktion, statt auf fachlich fundierte Diskussionen. Dafür musste man sich eher mit Naila, ihrer Prinzessin, unterhalten. Doch auch, wenn sie es zwar kurz in Erwägung gezogen hatte, war sie in der Hauptstadt verblieben. Ehrlicherweise wusste Rajani gar nicht so ganz genau, was sie tagtäglich für Aufgaben zu bewältigen hatte, aber sie war sich sicher, dass sie von größter Relevanz waren. Denn wieso sonst sollte man eine Reise mit seiner besten Freundin ausschlagen? Doch nicht etwa nur, weil man eine Prinzessin war? Oder?<br />
<br />
Mit einem kurzen Kopfschütteln konzentrierte sie sich wieder auf ihre Ankunft im Palast und begrüßte alle Anwesenden mit einem eleganten Knicks. Ihr Vater richtete das Wort an das andere Familienoberhaupt und die Parikh blieb neben ihm stehen, ein wundervoll anzusehendes Deko-Objekt an seinem Arm. Zwar war sie seine Tochter und nicht seine Frau, doch immerhin noch unverheiratet und bildhübsch. Dass sie nicht so viel im Kopf hatte, wie andere in ihrer Familie und im Palast, machte dabei keinen Unterschied. Frauen waren nicht zum Reden geboren, sondern zum Ansehen. Und darin war Rajani eine Augenweide. Die junge Frau hatte wallendes dunkelbraunes Haar, dass ihr in großen Wellen über die Schultern fiel und so einen Großteil der sonst vermutlich nackten Haut verdeckte. Außerdem mandelförmige braune Augen, die von dunklen Wimpern umrahmt und von dem Khol auf ihrer Wasserlinie noch mehr zur Geltung gebracht wurden. <br />
<br />
Nachdem sie nur wenig Zeit später ihre Gemächer bezogen hatten, traf eine Einladung zum Abendessen bei ihr ein. Ein letzte Blick in den Spiegel, ein letztes Mal das Tupfen einer würzigen Ölmischung auf ihr Handgelenk, um besonders exotisch zu duften und sie hatte ihre Gemächer wieder verlassen und ging gemeinsam mit ihrem Vater in den großen Speisesaal. Man hatte der jungen Gesellschafterin versprochen, dass sich der Sohn der Familie heute um sie kümmern und ihr den Palast und seinen Außenbereich zeigen würde. Naila hätte jetzt ganz sicher den Namen und seine Geschichte parat gehabt, Rajani hingegen hing in ihren eigenen Tagträumen fest und überlegte, ob besagter Sohn wohl hübsch anzusehen war. <br />
Gemeinsam mit ihrem Vater betrat sie also den Speisesaal, wo Rajid Al-Mazhir und sein Sohn sie schon erwarteten.<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="posttemplate1">
<div class="posttemplate1header" style="background: url(https://i.pinimg.com/736x/43/b0/96/43b0962b24b6c2f054f54e9f075f44e5.jpg); background-size:100%;background-position:50% 50%;">On a hot summer night,<br />
<div style="font-size:18px;">would you offer your throat to the wolf with the red roses?</div>
</div>
<br />
Unbeirrbar brannte die Sonne vom Himmel, während die durstigen Pferde zum Stillstand kamen und sich knarzend die Tür der Kutsche öffnete. Heraus kam Dinesh Parikh und sein vermutlich schönster Diamant: seine Tochter Rajani. Gehüllt in einen tief lilafarbenen Schleier und vielem Goldschmuck, der bei jedem ihrer Schritte klimperte, stieg sie elegant wie eine Katze aus der Kutsche heraus, die für die Tage ihre Obhut gewesen war. Es war ein geräumiges Holzmodell, das mit verzierten Buntglasscheiben und den schönsten Ornamenten ausgestattet war - doch es blieb trotzdem eine Kutsche. Die junge Brünette war heilfroh nun endlich das Ziel erreicht zu haben und freute sich über einen einwöchigen Aufenthalt in Yalewdal. Es war das erste Mal, dass sie diesen Ort hier besuchte und auch, wenn es hier genauso heiß und trocken wie in Dharan al-Bhar war, gab es sicher ein paar kulturelle oder sozioökonomische Unterschiede. Wenngleich Rajani keinen so besonders hellen Geist besaß, um feine Nuancen unterscheiden zu können. Die Gesellschafterin war eher einfach gestrickt und verstand sich mehr auf die zwischenmenschliche Interaktion, statt auf fachlich fundierte Diskussionen. Dafür musste man sich eher mit Naila, ihrer Prinzessin, unterhalten. Doch auch, wenn sie es zwar kurz in Erwägung gezogen hatte, war sie in der Hauptstadt verblieben. Ehrlicherweise wusste Rajani gar nicht so ganz genau, was sie tagtäglich für Aufgaben zu bewältigen hatte, aber sie war sich sicher, dass sie von größter Relevanz waren. Denn wieso sonst sollte man eine Reise mit seiner besten Freundin ausschlagen? Doch nicht etwa nur, weil man eine Prinzessin war? Oder?<br />
<br />
Mit einem kurzen Kopfschütteln konzentrierte sie sich wieder auf ihre Ankunft im Palast und begrüßte alle Anwesenden mit einem eleganten Knicks. Ihr Vater richtete das Wort an das andere Familienoberhaupt und die Parikh blieb neben ihm stehen, ein wundervoll anzusehendes Deko-Objekt an seinem Arm. Zwar war sie seine Tochter und nicht seine Frau, doch immerhin noch unverheiratet und bildhübsch. Dass sie nicht so viel im Kopf hatte, wie andere in ihrer Familie und im Palast, machte dabei keinen Unterschied. Frauen waren nicht zum Reden geboren, sondern zum Ansehen. Und darin war Rajani eine Augenweide. Die junge Frau hatte wallendes dunkelbraunes Haar, dass ihr in großen Wellen über die Schultern fiel und so einen Großteil der sonst vermutlich nackten Haut verdeckte. Außerdem mandelförmige braune Augen, die von dunklen Wimpern umrahmt und von dem Khol auf ihrer Wasserlinie noch mehr zur Geltung gebracht wurden. <br />
<br />
Nachdem sie nur wenig Zeit später ihre Gemächer bezogen hatten, traf eine Einladung zum Abendessen bei ihr ein. Ein letzte Blick in den Spiegel, ein letztes Mal das Tupfen einer würzigen Ölmischung auf ihr Handgelenk, um besonders exotisch zu duften und sie hatte ihre Gemächer wieder verlassen und ging gemeinsam mit ihrem Vater in den großen Speisesaal. Man hatte der jungen Gesellschafterin versprochen, dass sich der Sohn der Familie heute um sie kümmern und ihr den Palast und seinen Außenbereich zeigen würde. Naila hätte jetzt ganz sicher den Namen und seine Geschichte parat gehabt, Rajani hingegen hing in ihren eigenen Tagträumen fest und überlegte, ob besagter Sohn wohl hübsch anzusehen war. <br />
Gemeinsam mit ihrem Vater betrat sie also den Speisesaal, wo Rajid Al-Mazhir und sein Sohn sie schon erwarteten.<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[A calm conversation]]></title>
			<link>https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=817</link>
			<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 16:40:27 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://facingthestormchaptertwo.de/member.php?action=profile&uid=56">Ailean Cranstoun</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://facingthestormchaptertwo.de/showthread.php?tid=817</guid>
			<description><![CDATA[Hier im Heiligtum gab es immer etwas zu tun und er genoss es jedes Mal hier zu sein. Seine Wege führten ihn oft auch weg um beratende Tätigkeiten auszuführen, aber jetzt....jetzt war er hier und verfolgte das Geschehen. Er spazierte gerne einmal und dachte über verschiedene Dinge nach. So passierte es auch dass er den Teich entlang lief und dort jemanden antraf. Yue Bai. Seit einem Monat war sie hier und sie machte ihre Aufgaben als Priesternovizin sehr gut. Zumindest wenn er das so sagen konnte. Immer wieder stellte er sich die Frage wie es sich anfühlte an einem Ort wie diesem zu sein und sein bisheriges Leben aufgeben zu müssen. So etwas war ihm nie widerfahren. Bis jetzt hatte er immer einen positiven Eindruck von ihr gehabt und sie war auch immer freundlich gewesen. Wenn auch etwas distanziert, aber das konnte er nachvollziehen. <br />
<br />
Ihn verwunderte es etwas dass sie hier am Teich war, aber das hatte ganz sicher seine Gründe. Mit langsamen Schritten trat er näher an sie heran und lächelte freundlich als er nahe genug war und eine Begrüßung ansetzte. <br />
<span style="color: #d18c5e;" class="mycode_color">"Hallo. Ich hoffe ich habe dich gerade nicht bei irgendeiner Sache gestört?"</span><br />
Ailean konnte das immer so schlecht einschätzen. Es sah nicht danach aus aber man konnte es nie wissen. Manchmal war man auch einfach in Gedanken versunken und das sah man auch nicht jeden an. Ailean blickte zum Teich und genoss die Aussicht. <br />
<span style="color: #d18c5e;" class="mycode_color">"Ich komme öfters hier her. Besonders wenn ich über ein paar Dinge nachdenken muss die mich nicht loslassen. Wenn ich wieder gehen soll dann kannst du es mir ruhig sagen."</span><br />
Dann würde er dieser Bitte nachkommen und weitergehen. Gestört zu werden war nie schön und er wollte nicht der Grund dafür sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hier im Heiligtum gab es immer etwas zu tun und er genoss es jedes Mal hier zu sein. Seine Wege führten ihn oft auch weg um beratende Tätigkeiten auszuführen, aber jetzt....jetzt war er hier und verfolgte das Geschehen. Er spazierte gerne einmal und dachte über verschiedene Dinge nach. So passierte es auch dass er den Teich entlang lief und dort jemanden antraf. Yue Bai. Seit einem Monat war sie hier und sie machte ihre Aufgaben als Priesternovizin sehr gut. Zumindest wenn er das so sagen konnte. Immer wieder stellte er sich die Frage wie es sich anfühlte an einem Ort wie diesem zu sein und sein bisheriges Leben aufgeben zu müssen. So etwas war ihm nie widerfahren. Bis jetzt hatte er immer einen positiven Eindruck von ihr gehabt und sie war auch immer freundlich gewesen. Wenn auch etwas distanziert, aber das konnte er nachvollziehen. <br />
<br />
Ihn verwunderte es etwas dass sie hier am Teich war, aber das hatte ganz sicher seine Gründe. Mit langsamen Schritten trat er näher an sie heran und lächelte freundlich als er nahe genug war und eine Begrüßung ansetzte. <br />
<span style="color: #d18c5e;" class="mycode_color">"Hallo. Ich hoffe ich habe dich gerade nicht bei irgendeiner Sache gestört?"</span><br />
Ailean konnte das immer so schlecht einschätzen. Es sah nicht danach aus aber man konnte es nie wissen. Manchmal war man auch einfach in Gedanken versunken und das sah man auch nicht jeden an. Ailean blickte zum Teich und genoss die Aussicht. <br />
<span style="color: #d18c5e;" class="mycode_color">"Ich komme öfters hier her. Besonders wenn ich über ein paar Dinge nachdenken muss die mich nicht loslassen. Wenn ich wieder gehen soll dann kannst du es mir ruhig sagen."</span><br />
Dann würde er dieser Bitte nachkommen und weitergehen. Gestört zu werden war nie schön und er wollte nicht der Grund dafür sein.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>